Donnerstag, 6. September 2012

That's in the past.



Da es ein aktuelles Thema für mich ist, wollte ich direkt darüber einmal etwas schreiben. Ich weiß nicht ob ihr das auch kennt, aber dem ein oder anderem sollte es bekannt sein.
Jeder von uns hat logischerweise eine Vergangenheit. Dinge die geschehen sind und die niemand ändern kann. Egal ob es negative Dinge gab oder positives. Man kann weder etwas widerholen noch etwas einfach ändern oder gar löschen. Aber man kann und sollte damit abschließen. Nur was macht man, wenn man selber abschließt bzw. es gerne möchte und Andere der Meinung sind immer wieder in die Vergangenheit sehen? Erstrecht, wenn diese Menschen erst danach in dein Leben kamen und absolut nichts mit vorher zu tun haben? Natürlich ist es einfach auch die Neugierde. Man möchte den Menschen kennen lernen, seine Geschichte kennen lernen und wissen was so war. Ich finde es eigentlich auch nicht schlimm. Solange man selber erzählt und es nicht dazu kommt, dass Andere über einen erzählen. Es ist schließlich die eigene Vergangenheit und NIEMAND weiß darüber besser Bescheid als man selber.
Natürlich gibt es Menschen die erzählen können und vor allem auch dürfen, denn die Menschen die seit langem an deiner Seite sind und wirklich viel miterlebt haben können nur erzählen. Kein Mensch der nur einen minimalen Teil in deinem Leben kennen gelernt hat kann direkt über dich sprechen. Sie lernen eventuell nur das kennen, was sie sehen wollen oder nur zu sehen bekommen. Man zeigt nicht sofort Jedem seine Seiten und seine Art und Weise. So etwas lernt man an einem Menschen erst nach und nach kennen.  Man zeigt Jemanden den man mag oftmals mehr und andere Seiten als einen Menschen der einem unsympathisch ist.
Wie kommt es also, dass trotzdem grade solche Menschen die nur kurz in eurem Leben waren immer die sind die sich erlauben zu reden? Es ist ein Phänomen welches  mir am meisten im Internet auffällt. Besonders irritierend finde ich, dass grade die Menschen mit denen man lediglich schriftlich Kontakt hatte und dieses nur kurz über Internet sich erlauben zu reden und einen Menschen einzuschätzen.
Viele vergessen auch einfach, dass eine Vergangenheit oftmals Jahre zurück liegt und sich in der Zwischenzeit einiges getan hat. Man wird reifer, erwachsener und denkt oftmals auch ganz anders als früher. Man entwickelt neue Interessen, lernt aus dem was Früher war. Soll nicht heißen, dass man alles ändert an sich und nicht immer geht so etwas schnell. Manchmal dauert es Jahre bis man etwas ändert. Nicht weil man es gut findet wie es ist oder man keine Lust hat etwas zu ändern. Es kann auch einfach sein, dass es lange braucht bis es auffällt. Veränderungen sind nicht immer  180° Grad Wendungen. Manchmal sind sie auch ganz klein und fast unauffällig.
Vergangenheit ist wie der Name schon sagt vergangen. Also sollte es nicht immer wieder in der Zukunft auftauchen. Wenn wir immer nur danach leben was einmal war würden wir niemals vorwärts kommen.

Ich denke, da das Thema sehr umfangreich ist, schreibe ich demnächst noch einmal etwas dazu.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen