Da es ein aktuelles Thema für mich ist, wollte ich direkt
darüber einmal etwas schreiben. Ich weiß nicht ob ihr das auch kennt, aber dem
ein oder anderem sollte es bekannt sein.
Jeder von uns hat logischerweise eine Vergangenheit. Dinge
die geschehen sind und die niemand ändern kann. Egal ob es negative Dinge gab
oder positives. Man kann weder etwas widerholen noch etwas einfach ändern oder
gar löschen. Aber man kann und sollte damit abschließen. Nur was macht man,
wenn man selber abschließt bzw. es gerne möchte und Andere der Meinung sind
immer wieder in die Vergangenheit sehen? Erstrecht, wenn diese Menschen erst
danach in dein Leben kamen und absolut nichts mit vorher zu tun haben? Natürlich
ist es einfach auch die Neugierde. Man möchte den Menschen kennen lernen, seine
Geschichte kennen lernen und wissen was so war. Ich finde es eigentlich auch
nicht schlimm. Solange man selber erzählt und es nicht dazu kommt, dass Andere
über einen erzählen. Es ist schließlich die eigene Vergangenheit und NIEMAND
weiß darüber besser Bescheid als man selber.
Natürlich gibt es Menschen die erzählen können und vor allem
auch dürfen, denn die Menschen die seit langem an deiner Seite sind und
wirklich viel miterlebt haben können nur erzählen. Kein Mensch der nur einen
minimalen Teil in deinem Leben kennen gelernt hat kann direkt über dich
sprechen. Sie lernen eventuell nur das kennen, was sie sehen wollen oder nur zu
sehen bekommen. Man zeigt nicht sofort Jedem seine Seiten und seine Art und
Weise. So etwas lernt man an einem Menschen erst nach und nach kennen. Man zeigt Jemanden den man mag oftmals mehr und
andere Seiten als einen Menschen der einem unsympathisch ist.
Wie kommt es also, dass trotzdem grade solche Menschen die
nur kurz in eurem Leben waren immer die sind die sich erlauben zu reden? Es ist
ein Phänomen welches mir am meisten im
Internet auffällt. Besonders irritierend finde ich, dass grade die Menschen mit
denen man lediglich schriftlich Kontakt hatte und dieses nur kurz über Internet
sich erlauben zu reden und einen Menschen einzuschätzen.
Viele vergessen auch einfach, dass eine Vergangenheit
oftmals Jahre zurück liegt und sich in der Zwischenzeit einiges getan hat. Man
wird reifer, erwachsener und denkt oftmals auch ganz anders als früher. Man
entwickelt neue Interessen, lernt aus dem was Früher war. Soll nicht heißen,
dass man alles ändert an sich und nicht immer geht so etwas schnell. Manchmal
dauert es Jahre bis man etwas ändert. Nicht weil man es gut findet wie es ist
oder man keine Lust hat etwas zu ändern. Es kann auch einfach sein, dass es
lange braucht bis es auffällt. Veränderungen sind nicht immer 180° Grad Wendungen. Manchmal sind sie auch
ganz klein und fast unauffällig.
Vergangenheit ist wie der Name schon sagt vergangen. Also
sollte es nicht immer wieder in der Zukunft auftauchen. Wenn wir immer nur
danach leben was einmal war würden wir niemals vorwärts kommen.
Ich denke, da das Thema sehr umfangreich ist, schreibe ich
demnächst noch einmal etwas dazu.
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