Freitag, 19. April 2013

Madrid.


First day. 

die Lehne ist hart, kein Wlan und trotzdem ist es cooler hier mit einem Macbook zu sitzen als nur Löcher in die Luft zu starren. Eine volle Stunde und ein paar Minuten weiter werde ich beim Gate stehen und beobachten wie alle Mitflieger dem Flugpersonal ihre Zettelchen geben und sich in einer Schlange auf dem Weg zum Flugzeug machen. Ich bin ein wenig nervös aber nicht negativ, nein, eher Vorfreude. Dieses Kribbeln im Bauch wenn man sich auf etwas freut und trotzdem ein Funken Angst zu spüren ist. Was wird mich erwarten? Wird es lustig oder enttäuschender als ich es mir vorstelle. Wirklich trüben kann es meine Vorfreude aber absolut nicht. Dieser Reiz neue Orte kennen zu lernen und die Menschen dort zu sehen wie sie leben und sich geben. Wie die Welt dort ist und für eine kurze Zeit aus der eigenen Welt entfernt zu sein. Je mehr ich darüber nachdenken desto mehr möchte ich das es endlich los geht. Zwei Stunden dauert der Flug nach Madrid nur und trotzdem kommt es mir grade noch wie eine Ewigkeit vor. Warten ist keiner meiner Lieblingsbeschäftigungen. Ein Lächeln eines mir fremden Menschen..erstaunlich denn die meisten sehen böse aus, genervt, gestresst. Wie traurig es eigentlich ist, dass so wenig Menschen hier mit einem Lächeln vorbei laufen. Dabei sollten sie sich doch freuen oder etwa nicht? Sie fliegen fort, fort von ihrem Alltag, entfliehen dem Hier und Jetzt und entdecken Neues. Es scheint nicht für Jedermann eine Freude zu sein oder ist es Ihnen einfach zu anstrengend zu lächeln? Wo ich so über das Lächeln meiner Mitmenschen nachdenke und schreibe fang ich selber an zu Lächeln. Aus Vorfreude, aus dem Drang eventuell Jemanden anzustecken, aus dem Grund das mir plötzlich schöne Dinge einfallen. 

Ist euch einmal aufgefallen, dass viele einen "Böse" ansehen und eigentlich überhaupt nicht böse sind? Wenn man Ihnen dann zulächelt können sie auf einmal selbst lächeln und sehen viel freundlicher aus als vorher. 

Noch 40 Minuten und ich kann mich endlich zum Gate bewegen und dort einchecken. Mein großer Koffer hat mich bereits verlassen und ich hoffe ihn in Madrid wiederzusehen. In Madrid von einer Freundin erwartet zu werden ist auch ein tolles Gefühl. Man ist dort nicht alleine und hat Jemanden der sich bereits auskennt. Außerdem mag ich dieses Gefühl, dass dort Jemand ist der sich auf einen Freut. 

Ich habe mir für euch vorgenommen jeden Tag zu schreiben wie es in Madrid ist, leider weiß ich bereits bevor ich dort bin, dass ich es wohl nicht einhalten kann. Es wird nicht daran scheitern, dass ich keine Lust habe euch mitzuteilen was ich dort alles erlebe. Ich denke es wird eher daran scheitern, dass ich viel erleben werde (hoffentlich) und ich somit viel zu müde abends sein werde um noch zu bloggen. Ich gebe mir trotzdem Mühe so oft wie möglich einen kleinen Bericht abzuliefern. Es ist die erste Reise die ich mit Laptop antrete und vor habe direkt zu berichten. 
Während ich hier tippe habe ich das Gefühl, dass sich langsam aber sicher die Temperatur den kühleren Regionen widmet. Meine Gänsehaut bestätigt mir diesen Verdacht. Obwohl mich hier oben in der Lobby noch ein paar Sonnenstrahlen treffen. Mein Hinterteil ist bereits eingeschlafen aber jetzt aufstehen kommt für mich nicht in Frage. Ich müsste dann fast eine Stunde lang herumstehen und bei der Tour die noch vor mir liegt möchte ich das vermeiden. Während ich mir jetzt die Tränen vom Gähnen aus den Augenwinkeln reibe beende ich hier meinen Eintrag und melde mich sobald ich wieder Zeit habe mit den ersten Eindrücken und Berichten zurück. 

Mir fiel grade noch eine Sache auf die euch eventuell interessieren könnte. Ich fliege vom Flughafen Düsseldorf Weeze. Mein erster Eindruck war gar nicht einmal so schlecht, aber leider gibt es zum Beispiel keinen Starbucks. Außerdem war das Personal beim Koffer einchecken ein wenig unfreundlich und gestresst. Selbst wenn man unter dem Druck steht alles schnell fertig zu bekommen so sollte man die Freundlichkeit gegenüber Fluggästen beibehalten. Ich finde es ist eine Frage der Höflichkeit und des Respektes dem Fluggast gegenüber. 

adios.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen